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Leben Sie als Amerikaner im Ausland? 5 Dinge, die man laut ‘TIME’ über die amerikanische Steuerpflicht wissen sollte.

amerikanische Steuerpflicht

Leben Sie als Amerikaner im Ausland? 5 Dinge, die man laut ‘TIME’ über die amerikanische Steuerpflicht wissen sollte

Sind Sie ein Zufalls-Amerikaner oder ein amerikanischer Staatsbürger, der im Ausland lebt? Sind Sie durch Ihre Eltern US-Staatsbürger geworden, oder sind Sie Greencard-Inhaber? Es ist möglich, dass Sie sich Ihrer Steuererklärungspflicht in den USA gar nicht bewusst sind.

Haben Sie eine Steuererklärungspflicht in den Vereinigten Staaten, auch wenn Sie dort niemals gelebt oder gearbeitet haben? Ja, das stimmt. Und das liegt daran, dass Amerika das einzige entwickelte Land auf der Welt ist, wo die Steuerpflicht auf der Staatsbürgerschaft basiert, und nicht darauf, wo man lebt und arbeitet. Selbst wenn Sie als US-Staatsbürger in einem anderen Land leben, haben Sie also eine Steuerpflicht.

Die folgenden 5 Tatsachen über die amerikanischen Steuerpflichten sollten Sie unbedingt kennen:

1. Ich lebe nicht in den USA, deshalb muss ich keine US-Steuererklärung abgeben.

Entgegen dem allgemeinen Glauben unter ‚Expats‘ endet die Verpflichtung zur Abgabe einer US-Steuererklärung nicht zu dem Zeitpunkt, an dem man in ein anderes Land umzieht. Amerika ist eines von zwei Ländern auf der Welt (das andere ist Eritrea), das Steuererklärungen von seinen Bürgern verlangt, ungeachtet wo sie wohnen.

2. Ich muss keine Steuern bezahlen, deshalb muss ich auch keine amerikanische Steuererklärung einreichen.

Um Doppelbesteuerung auf Einkommen zu vermeiden, das von US-Staatsbürgern im Ausland verdient wird (also Steuern, die von den USA und auch vom Wohnsitzland auferlegt werden), enthält die amerikanische Steuergesetzgebung Maßnahmen, die amerikanische Steuerzahlungspflichten reduzieren oder eliminieren.

Jedoch nicht eliminiert wird die Verpflichtung, jährlich eine Einkommenssteuererklärung in den Vereinigten Staaten abzugeben. Sollten Sie dies unterlassen, kann der IRS ein Buβgeld verhängen. Bei einer verspäteten Einreichung der Steuererklärung kann ein Buβgeld in Höhe von $10.000 verhängt werden.

3. Mein Kontostand bei nicht-amerikanischen Banken beträgt weniger als $10.000, deswegen muss ich den IRS nicht über dieses Geld informieren.

Der FBAR (Foreign Bank and Financial Account Report) ist ein informeller Bericht, der auf elektronischem Weg beim Treasury Department eingeliefert wird. Jeder amerikanische Kontoinhaber – mit einem finanziellen Interesse an oder Zeichnungsberechtigung für – ein oder mehrere Bank- und/oder Finanzkonten mit mehr als $10.000 an irgendeinem Tag während eines Kalenderjahres, muss eine FBAR-Erklärung abgeben.

Dies bedeutet bei mehreren Bank- und/oder Finanzkonten, dass die Summe aller dieser Konten addiert werden muss, um zu prüfen, ob die Schwelle von $10.000 überschritten wird. Dazu gehören ebenfalls Giro-, Spar- und Anlagekonten, Renten- und Investmentfonds.

4. Die Steuerpflicht für meinen Rentenplan ist in meinem Wohnsitzland aufgeschoben, dasselbe gilt wohl auch für die Vereinigten Staaten.

In vielen Ländern ist es zulässig, durch Beiträge an Rentenpläne oder andere Investitionssparpläne von latenten Steuervergünstigungen Gebrauch zu machen, bis zum Zeitpunkt der Pensionierung, wenn die Auszahlungen des Sparplans stattfinden.

Diese Tatsache hat keinen Einfluss auf die Art und Weise, wie die Vereinigten Staaten mit Ihren ausländischen Sparplänen umgehen. In einem solchen Fall könnte es tatsächlich zu Steuerschulden gegenüber dem IRS führen. Da keine ‚tax credits‘ im Ausland aufgebaut wurden, können diese dann auch nicht mit der amerikanischen Steuerpflicht verrechnet werden.

5. Ich habe bis jetzt noch nie amerikanische Steuern erklärt, deshalb kann ich dies ohne schwere Steuerstrafen durch den IRS nicht mehr tun.

Viele Leute sind nicht darüber informiert, dass sie sich beim IRS auf Steueramnestieprogramme berufen können. Bei der sogenannten Streamlined Procedure können Steuerzahler, die unvorsätzlich nicht erklärt haben, ihre Steuererklärungspflichten ohne Furcht vor Strafgeldern nachträglich erfüllen.

Wenn Sie daran teilnehmen, müssen Sie nur die letzten 3 Jahre Einkommenssteuer erklären und die letzten 6 Jahre FBAR. Während der letzten Jahre wurden zehntausende von verspäteten Steuererklärern hierdurch überzeugt, doch noch ihre Steuererklärung beim IRS einzureichen.

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