US-Steuererklärung für Amerikaner in Deutschland

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Amerikanische Steuererklärung aus Deutschland

Einleitung

Wenn Sie US-Staatsbürger, Green-Card-Inhaber oder eine andere US Person sind, müssen Sie in vielen Fällen jedes Jahr eine US-Steuererklärung abgeben – auch wenn Sie dauerhaft in Deutschland oder einem anderen Land außerhalb der Vereinigten Staaten leben. Die USA besteuern ihre Staatsbürger grundsätzlich auf Basis der Staatsbürgerschaft und nicht nur nach dem Wohnsitz.

Eine amerikanische Steuererklärung besteht in der Regel aus dem Formular 1040 sowie zusätzlichen Anlagen und Formularen. Welche Formulare erforderlich sind, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab: Einkommen aus Arbeit oder Selbstständigkeit, deutsche Renten- oder Pensionsansprüche, Bankkonten, Investmentkonten, Immobilien, Unternehmen, Beteiligungen oder andere ausländische Vermögenswerte.

Americans Overseas unterstützt US-Staatsbürger, Accidental Americans/Zufalls-Amerikaner, Doppelstaatsbürger, digitale Nomaden, im Ausland lebende Amerikaner und Green-Card-Inhaber. Viele Betroffene leben seit Jahren in Deutschland und erfahren erst durch ein FATCA-Schreiben der Bank, eine Kontoeröffnung oder eine Nachfrage ihres Finanzinstituts von ihrer möglichen US-Steuerpflicht.

Die reguläre Abgabefrist für Amerikaner im Ausland ist in der Regel der 15. Juni. Eine Verlängerung bis zum 15. Oktober kann beantragt werden. In bestimmten Fällen kann zusätzlich eine Fristverlängerung bis zum 15. Dezember möglich sein. Wichtig ist: Eine Verlängerung der Abgabefrist bedeutet nicht immer, dass auch mögliche Zinsen auf geschuldete Steuer vermieden werden.

In vielen Fällen führt eine korrekt vorbereitete US-Steuererklärung nicht zu einer zusätzlichen US-Steuerzahlung. Entscheidend ist jedoch, dass die richtigen Formulare, Entlastungsmechanismen und Meldepflichten berücksichtigt werden.

Muss ich als US-Bürger in Deutschland Steuern zahlen?

Viele in Deutschland lebende US-Staatsbürger müssen zwar jedes Jahr eine US-Steuererklärung beim IRS einreichen, zahlen aber in der Praxis häufig keine zusätzliche US-Steuer. Das liegt daran, dass bereits in Deutschland gezahlte Steuern und bestimmte US-Formulare helfen können, eine doppelte Besteuerung zu vermeiden.

Besonders wichtig sind dabei das Formular 1116 für den Foreign Tax Credit und das Formular 2555 für die Foreign Earned Income Exclusion. Mit Form 1116 können ausländische Steuern, die zum Beispiel in Deutschland gezahlt wurden, unter bestimmten Voraussetzungen auf die US-Steuer angerechnet werden. Form 2555 kann für bestimmte im Ausland erzielte Arbeitseinkünfte relevant sein. Welche Lösung besser passt, hängt von Ihrer Einkommensart, Ihrem Wohnsitz, Ihrem Familienstand und Ihrer gesamten Steuersituation ab.

Für Personen in Deutschland ist außerdem das Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den USA und Deutschland wichtig. Dieses Abkommen soll verhindern, dass dasselbe Einkommen doppelt besteuert wird. Trotzdem behalten die Vereinigten Staaten grundsätzlich das Recht, eigene Staatsbürger zu besteuern. Deshalb kann eine US-Steuererklärung auch dann erforderlich bleiben, wenn Sie in Deutschland bereits vollständig steuerpflichtig sind.

Neben der US-Steuererklärung kann auch eine FBAR-Meldung erforderlich sein. FBAR steht für Foreign Bank Account Report und betrifft ausländische Finanzkonten, wenn deren Gesamtwert zu irgendeinem Zeitpunkt im Kalenderjahr 10.000 USD überschritten hat. Die FBAR ist keine Steuerzahlung, sondern eine Meldepflicht gegenüber dem US-Finanzministerium. Fehler oder Nichtabgabe können jedoch erhebliche Strafen nach sich ziehen.

Zusätzlich kann FATCA/Form 8938 relevant sein. Während die FBAR separat an FinCEN gemeldet wird, ist Form 8938 Teil der US-Steuererklärung beim IRS. Es betrifft bestimmte ausländische Finanzvermögenswerte, wenn die jeweiligen Schwellenwerte überschritten werden. Je nach Vermögen, Familienstand und Wohnsitz können FBAR, FATCA/Form 8938 oder beide Pflichten relevant sein.

Ein häufig gesuchtes Formular ist außerdem W-8BEN. Dieses Formular ist jedoch normalerweise nicht für US-Staatsbürger gedacht, sondern für nicht-amerikanische Personen, die bestimmte Einkünfte aus den USA erhalten oder gegenüber einer Bank ihren Nicht-US-Status bestätigen müssen. Wenn Sie US-Staatsbürger oder US Person sind, ist in der Regel nicht W-8BEN das zentrale Formular, sondern Ihre US-Steuererklärung mit Form 1040 und den passenden Anlagen.

Sind Sie ein Accidental American?

Auch wenn Sie sich nie bewusst für die US-Staatsbürgerschaft entschieden haben, können Sie dennoch verpflichtet sein, eine US-Steuererklärung einzureichen. Viele Accidental Americans/Zufalls Amerikaner entdecken diese Verpflichtung erst, wenn sie ein Bankkonto eröffnen, ein FATCA-Schreiben von ihrer Bank erhalten oder ihre Staatsbürgerschaft prüfen lassen. Der erste Schritt besteht darin festzustellen, ob Sie tatsächlich als US Person gelten und ob Steuererklärungen aus früheren Jahren fehlen.

Wie kann ich als Accidental American meine US-Steuererklärung ohne Probleme einreichen?

Für Accidental Americans läuft dies häufig in mehreren Schritten ab:

1. Feststellen, ob Sie tatsächlich als US Person steuerlich erklärungspflichtig sind.
2. Prüfen, ob Steuererklärungen aus Vorjahren fehlen.
3. Prüfen, ob das Doppelbesteuerungsabkommen USA-Deutschland, Form 1116 oder Form 2555 relevant ist.
4. Prüfen, ob zusätzlich FBAR oder FATCA/Form 8938 eingereicht werden müssen.
5. Die Steuererklärung korrekt und vollständig beim IRS einreichen.

In vielen Fällen ist letztlich keine zusätzliche US-Steuer geschuldet. Eine korrekte und fristgerechte Einreichung hilft jedoch, Probleme mit Banken, FATCA-Meldungen und mögliche Strafen zu vermeiden.

Unsere Mission

Wir von Americans Overseas möchten den Weg zur US-Steuer-Compliance einfacher, verständlicher und kosteneffizienter machen. Viele Menschen, die uns kontaktieren, haben nicht versucht, Steuern zu vermeiden. Sie wussten schlicht nicht, dass die USA ihre Staatsbürger und bestimmte Green-Card-Inhaber auch dann zur jährlichen Steuererklärung verpflichten können, wenn sie außerhalb der Vereinigten Staaten leben.

Unsere Aufgabe ist es, Ihre Situation verständlich einzuordnen, mögliche Risiken zu erklären und Sie mit dem passenden US-Steuerexperten zu verbinden. Das kann eine reguläre US-Steuererklärung, eine verspätete Einreichung, eine FBAR- oder FATCA-Meldung, ein Amnestieprogramm, eine SSN/ITIN-Frage oder eine komplexere grenzüberschreitende Steuersituation betreffen.

Die erste Beratung ist kostenlos und unverbindlich. So können Sie Ihre Optionen verstehen, bevor Sie entscheiden, wie Sie weiter vorgehen.

Noch nie eine US-Steuererklärung gemacht?

Haben Sie noch nie eine US-Steuererklärung abgegeben oder sind Sie mit mehreren Jahren im Rückstand? Dann sollten Sie nicht einfach einzelne alte Formulare 1040 oder FBAR-Meldungen nachreichen. Je nach Situation kann ein vom IRS anerkanntes Amnestie- oder Compliance-Verfahren sinnvoller sein.

Für viele im Ausland lebende US-Personen ist das Streamlined Filing Compliance Procedure relevant. Dieses Verfahren kann es ermöglichen, versäumte US-Steuererklärungen und FBAR-Meldungen nachzureichen, ohne Strafen auszulösen, sofern die Nichtabgabe nicht vorsätzlich war und die Voraussetzungen erfüllt sind.

Typischerweise werden im Rahmen des Streamlined-Verfahrens mehrere Jahre US-Steuererklärungen und mehrere Jahre FBAR-Meldungen nachgereicht. Außerdem muss erklärt werden, warum die Nichtabgabe nicht vorsätzlich war. Gerade für Accidental Americans, Doppelstaatsbürger und Personen, die erst spät von ihrer US-Steuerpflicht erfahren haben, kann dies ein wichtiger Weg zur Steuer-Compliance sein.

Wichtig ist, die richtige Vorgehensweise vorab zu prüfen. Eine sogenannte „quiet disclosure“, also das eigenständige Nachreichen alter Erklärungen ohne passende Einordnung, kann unnötige Risiken schaffen. Americans Overseas kann Ihnen helfen zu verstehen, ob ein Amnestieprogramm, eine reguläre Einreichung oder ein anderer Weg für Ihre Situation geeignet ist.

 

US-Steuerberatung und Steuererklärung

Americans Overseas kann Ihnen bei Ihrer US-Steuererklärung durch ein Netzwerk vertrauenswürdiger und qualifizierter CPAs und US-Steuerspezialisten helfen. Diese Spezialisten werden sorgfältig auf Erfahrung, Qualität und Kosteneffizienz geprüft.

Wir betreuen Menschen mit sehr unterschiedlichen Situationen: US-Staatsbürger in Deutschland, Accidental Americans, Doppelstaatsbürger, Green-Card-Inhaber, Selbstständige, Rentner, digitale Nomaden und Personen mit ausländischen Bankkonten, Investments oder mehreren Einkommensquellen.

Viele fragen sich, ob sie ihre US-Steuererklärung selbst machen können oder ob ein spezialisierter Steuerberater notwendig ist. In einfachen Fällen kann eine eigenständige Einreichung möglich sein. Bei ausländischen Konten, FBAR/FATCA, Renten, Investments, fehlenden Vorjahren, selbstständigem Einkommen oder Fragen zum Doppelbesteuerungsabkommen USA-Deutschland ist professionelle Unterstützung jedoch häufig sinnvoll.

Die Kosten hängen von der Komplexität Ihrer Situation ab: Anzahl der Jahre, Einkommensarten, benötigte Formulare, FBAR/FATCA-Pflichten und mögliche Amnestie- oder Streamlined-Verfahren. Kontaktieren Sie uns kostenlos und unverbindlich. Wir helfen Ihnen einzuschätzen, welcher Weg für Ihre Steuerfragen am besten geeignet ist.

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Nachdem wir Ihre Informationen erhalten haben, planen wir ein kostenloses und unverbindliches Gespräch. Dabei ordnen wir Ihre Situation ein und prüfen, ob eine reguläre US-Steuererklärung, ein Amnestieprogramm, FBAR, FATCA oder ein anderer Schritt relevant ist.

Ein klarer nächster Schritt

Je nach Komplexität Ihrer Situation erhalten Sie die passenden Informationen oder werden mit einem spezialisierten US-Steuerberater verbunden. So wissen Sie, welche Unterlagen benötigt werden, welche Formulare relevant sind und wie Sie korrekt weiter vorgehen.

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Zusammenfassung für Accidental Americans

Als Accidental American/Zufalls-Amerikaner müssen Sie in vielen Fällen jedes Jahr eine US-Steuererklärung einreichen, auch wenn Sie außerhalb der Vereinigten Staaten leben und sich nie bewusst als Amerikaner verstanden haben. Das betrifft zum Beispiel Personen, die in den USA geboren wurden, aber in Deutschland oder einem anderen Land aufgewachsen sind.

Dank Doppelbesteuerungsabkommen, Foreign Tax Credit und Foreign Earned Income Exclusion ist häufig keine zusätzliche US-Steuer geschuldet. Die Pflicht zur Abgabe einer US-Steuererklärung und zur Meldung bestimmter ausländischer Konten kann jedoch trotzdem bestehen.

Wenn Sie Erklärungen aus Vorjahren versäumt haben, kann ein Amnestieprogramm wie das Streamlined Procedure erforderlich sein. Professionelle Unterstützung hilft, Ihre Situation richtig einzuordnen, Fehler zu vermeiden und unnötige Strafen zu verhindern.

Häufige Fragen zur US-Steuererklärung

Das US-Steuersystem ist für Menschen außerhalb der Vereinigten Staaten oft schwer verständlich. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zu US-Steuerpflicht, Doppelbesteuerung, FBAR, FATCA, Accidental Americans, Streamlined Procedure und Steuerberatung.