Tausende Belgische Amerikaner könnten Bankkonten verlieren

Belgische Amerikaner verlieren konto

Laut Belgischer Rundfunk: Tausende Belgier, die in den Vereinigten Staaten von Amerika geboren wurden, drohen im Jahr 2020 ihre belgischen Bankkonten zu verlieren

Belgische Banken sind dazu verpflichtet, Angaben zu diesen Personen an das amerikanische Finanzamt weiterzuleiten. Aber nicht von jedem der betroffenen Kunden liegen entsprechende Angaben vor. Gibt die Bank die entsprechenden finanziellen Angaben nicht weiter, droht ihr eine steuerliche Belastung von rund 30 Prozent auf alle Transaktionen.

FATCA-Gesetzgebung

Das hat mit der FATCA-Gesetzgebung von 2010 zu tun. 

FATCA steht für Foreign Account Tax Compliance Act, ein internationales Gesetz, das ausländische Konten und steuerliche Bedingungen betrifft. Seitdem müssen Banken weltweit bestimmte finanzielle Details an die amerikanischen Steuerämter durchgeben, zur Kontrolle und Betrugsvermeidung.

Belgische Amerikaner

2014 hat Belgien ein erstes Abkommen dazu unterzeichnet. 2015 wurde die belgische Gesetzgebung entsprechend angepasst. Man nennt die betroffenen Belgier auch die „zufälligen Amerikaner“. Von denen müssen die Banken finanzielle Detailangaben durchgeben, sonst droht ihnen selbst die steuerliche Last. Und bekommen sie nicht alle Angaben, schließen sie lieber die Konten.

Amerikanische Sozial-Versicherungsnummer

Es handelt sich allerdings oft um Angaben, die die Banken und auch die Personen zum Teil gar nicht haben. Zum Beispiel die amerikanische Sozial-Versicherungsnummer (SSN) Deshalb wurde das Gesetz inzwischen angepasst und greift erst ab 2020.  

Trotzdem sucht die Europäischen Banken Föderation nach einer Lösung für dieses Problem. Auch der Europäische Rat ist eingeschaltet.

Americans Overseas: Hilfe für Zufälligen Amerikaner

Wir, die Gründer von Americans Overseas, wurden in Europa geboren und erhielten unsere amerikanische Staatsbürgerschaft durch unsere (amerikanische) Mutter.

Als wir dies zum ersten Mal um 2013 hörten, gab es Unglauben (das kann doch nicht wahr sein), Wut (wo man das einfach so machen kann), Angst (bekomme ich jetzt Geldstrafen oder Probleme) und Panik (was soll ich tun?) Es ist (leider) wahr, dass es eine amerikanische Steuerpflicht gibt.

Für uns gab es keine Informationen von der lokalen Regierung, das Konsulat verwies uns an das amerikanische Finanzamt, und das Finanzamt war undurchdringlich.

Deshalb haben wir diese Initiative ins Leben gerufen, um Menschen aus aller Welt mit guten Informationen zu helfen, unnötige Panik zu vermeiden und unverbindlich und kostenlos Hilfe zu leisten. Wenn gewünscht und notwendig, verfügen wir über ein Netzwerk von bezahlbaren Fachleuten (Buchhaltern), die Ihnen bei Ihren Verpflichtungen behilflich sein können.

Haben Sie weitere Fragen zum US-Steuerabkommen, FATCA und TINs? Wenn das der Fall ist, kontaktieren Sie Americans Overseas.

Nehmen Sie jetzt für weitere Informationen Kontakt auf

Quelle: Belgischer Rundfunk