Ich besitze Bitcoins oder andere Kryptowährungen, wie geht der IRS damit um?

Der IRS betrachtet Kryptowährungen als Eigentum, nicht als Vermögenswert oder Fremdwährung!

Dies ist eine wichtige Nuance, denn viele Länder sehen Kryptowährungen als eine Art Währung. Man kann damit bezahlen, darin investieren und damit handeln.

Der IRS sieht dies anders: Virtual currency transactions are taxable by law just like transactions in any other property. Taxpayers transacting in virtual currency may have to report those transactions on their tax returns.”

Kurz gesagt bedeutet dies, dass man Kryptowährung als Eigentum sehen sollte. Wenn man ein Eigentum mit Gewinn verkauft, ist es möglich, dass man dies in seiner US-Steuererklärung angeben muss, was zu einer „Kapitalertragsteuer“ führen kann.

Wenn die Person, die Kryptowährung kauft und verkauft, in der Annahme handelt, dass sie jederzeit damit bezahlen könnte, wird dies im steuerlichen Bereich leicht zu einer Herausforderung. Der IRS weist darauf hin, dass Menschen selbst dafür verantwortlich sind, die Transaktionen und den betreffenden Kurs zu melden.

Melden Kryptobörsen meine Daten dem IRS?

Kryptowährungen waren zunächst als anonyme, nicht verfolgbare Währungen konzipiert. Viele Länder versuchen jedoch, dies zu ändern, beispielsweise um Geldwäsche und Steuerhinterziehung aufzudecken oder zu verhindern. Daran arbeitet derzeit auch der IRS.

Mehrere Studien deuten darauf hin, dass viele Amerikaner Geld in Kryptowährungen anlegen, um es zu „verstecken“, so gibt zumindest der IRS an. Um diese Steuerhinterziehung zu bekämpfen, arbeitet der IRS derzeit an neuen Regeln, denen zufolge verlangt wird, dass auch Kryptowährungsbörsen jährlich Bilanzen abliefern. Das „Bankgeheimnis“ soll also aufgehoben werden.

Hat der IRS transaktionsbezogene Daten angefordert?

Ende 2016 hat der IRS von Coinbase, einer der größten Kryptowährungsbörsen weltweit, gefordert, ihm transaktionsbezogene Daten aus dem Zeitraum 2013 – 2015 von mehr als 14.000 Kunden zu übermitteln. Als Reaktion darauf hat Coinbase ihre Kunden darüber informiert; es ist jedoch nicht bekannt, ob die Daten tatsächlich an den IRS weitergeleitet wurden.

Experten gehen davon aus, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die verschiedenen Plattformen Daten an den IRS geben. Der IRS kann diese Daten dann mit den einzelnen erhaltenen Steuererklärungen und FBARs abgleichen.

Gewinnbefreiung

In Amerika wurde jedoch Anfang 2020 ein Gesetz vorbereitet: Der Cryptocurrency Tax Fairness Act. Dieses Gesetz erlaubt unter anderem bei privaten Transaktionen eine Gewinnbefreiung von 200 USD. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Textes war das Gesetz noch nicht angenommen.

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