5 Tatsachen, wenn Sie noch nie Ihre US-Steuerklärung eingereicht haben

By 25 February 2016Nachrichten
5 Fakten über US Steuererklärung

5 Tatsachen, wenn Sie noch nie Ihre US-Steuerklärung eingereicht haben

1. US-Personen müssen eine US-Steuererklärung einreichen, wenn sie ein Einkommen haben:

Für viele, die noch nie in den USA gelebt oder gearbeitet haben, ist es schwer zu glauben, aber Sie müssen in den USA Ihre Steuererklärung einreichen, wenn Ihr weltweit erzieltes Einkommen einen bestimmten Grenzwert übersteigt.
Einkommen bezieht ein:

  • Lohn/Gehalt aus US- und Nicht-US-Quellen
  • Zinsen
  • Aktien/AnlagenEinkünfte aus Vermietung
  • wenn Sie selbständig sind, beträgt der Grenzwert 400 US-Dollar

2. Die meisten Amerikaner im Ausland müssen am Ende gar keine Steuern zahlen

Die meisten Amerikaner sind am Ende keine US-Steuern schuldig, weil sie in ihrem Wohnland bereits Steuern bezahlt haben, die als “Guthaben” eingerechnet werden. Die USA haben auch eine ‘foreign earned income exclusion’, sodass die ersten 100.800 US-Dollar, die Sie 2015 im Ausland verdient haben, in den USA steuerfrei sind.

3. Die Staatsbürgerschaft abzulegen bewahrt Sie nicht vor der Steuerpflicht

Sie können Ihre US-Staatsbürgerschaft ablegen, aber seien Sie sich bewusst, dass dies absolut keinen Effekt auf Ihre US-Steuerpflichten hat. Um die Staatsbürgerschaft abgeben zu können, müssen Sie das form 8854 ausfüllen, in dem Sie gefragt werden, ob Sie Ihre Steuererklärungen für die letzten 5 Jahre eingereicht haben. Haben Sie das nicht, können Sie eventuell trotzdem die Staatsbürgerschaft ablegen, aber der IRS wird Sie nicht gehen lassen, bevor Sie nicht diese Steuererklärungen eingereicht haben. Es gibt Fälle, in denen Menschen keine US-Staatsbürgerschaft mehr haben, aber noch Steuern schuldig sind – der schlechtest mögliche Fall. In einigen Fällen – abhängig von Ihrer Vermögenssituation – müssen Sie eventuell eine “Ausgangssteuer” (Exit Tax) zahlen.

4. Wenn ich nichts mache, kommt dann der IRS zu mir?

FATCA verpflichtet alle ausländischen Finanzinstitute (Banken, Versicherer, Anlageberater etc), dem IRS Konten von US-Bürgern, solchen mit doppelter Staatsbürgerschaft, oder ausländischen Instanzen, die mehrheitlich von US-Steuerzahlen gehalten werden, zu melden. Im Regelfall wird Ihre Bank Ihnen auch einen Brief schicken, in dem Sie bestätigen müssen, eine US-Person zu sein. Wenn Sie das nicht tun oder nicht antworten, werden Ihre Daten an den IRS weitergegeben. Geben Sie darin an, KEINE US-Person zu sein, obwohl Sie es sind, können ernsthafte Strafen folgen. Es ist wichtig zu wissen, dass wenn der IRS zu Ihnen kommt anstatt Sie zu ihm, keine der Reueregelungen mehr gilt.

5. Reueregelung: Reichen Sie Ihre erste US-Steuererklärung straflos ein

Amerikaner im Ausland, die harte Strafen befürchten, zögern oft, säumige Steuererklärungen einzureichen. Durch die Teilnahme an der Reueregelung, der Streamlined Filing Procedure, können Sie Ihren Pflichten nachkommen, ohne bestraft zu werden. Sie müssen nur die Steuererklärungen der letzten 3 Jahre sowie die FBARs der letzten 6 Jahre einreichen und haben damit Ihre Pflichten erfüllt.
Das ist die beste Regelung für US-Personen, die sich ihrer Steuerpflicht nicht bewusst waren.

Haftungsausschluss US-Steuererklärung

Die Ratschläge in diesem Artikel sind lediglich zu Informationszwecken gedacht. Dieser Beitrag ist nicht dafür geeignet, professionellen Rat zu ersetzen. Ohne professionellen Ratschlag eingeholt zu haben, sollten Sie keine Maßnahmen vornehmen. Diese Webseite, das Unternehmen, der Herausgeber und der Autor sind nicht verantwortlich oder haftbar für die Folgen oder Ergebnisse, die aus dem Befolgen der obengenannten Ratschläge oder Links zu Ratschlägen entstehen.

 

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Wir, die Gründer von Americans Overseas, wurden in Europa geboren und erhielten unsere amerikanische Staatsbürgerschaft durch unsere (amerikanische) Mutter.

Als wir dies zum ersten Mal um 2013 hörten, gab es Unglauben (das kann doch nicht wahr sein), Wut (wo man das einfach so machen kann), Angst (bekomme ich jetzt Geldstrafen oder Probleme) und Panik (was soll ich tun?) Es ist (leider) wahr, dass es eine amerikanische Steuerpflicht gibt.

Für uns gab es keine Informationen von der lokalen Regierung, das Konsulat verwies uns an das amerikanische Finanzamt, aber das Finanzamt war undurchdringlich.

Deshalb haben wir diese Initiative ins Leben gerufen, um Menschen aus aller Welt mit guten Informationen zu helfen, unnötige Panik zu vermeiden und unverbindlich und kostenlos Hilfe zu leisten. Wenn gewünscht und notwendig, verfügen wir über ein Netzwerk von bezahlbaren Fachleuten (Buchhaltern und US Steuerberater), die Ihnen bei Ihren Verpflichtungen behilflich sein können und möglicherweise Doppelbesteuerung UA Deutschland vermeiden.

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