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Der “Oh-Mein-Gott-Moment” (Der Augenblick der Wahrheit)

By 1 September 2015Nachrichten
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Der “Oh-Mein-Gott-Moment” ist der Moment, in dem jemand bemerkt, dass die USA ihn oder sie als “US person” ansehen, und dass damit sein gesamtes Einkommen US-steuerpflichtig ist, egal wo auf der Welt es erwirtschaftet wurde. Es ist sehr wichtig zu verstehen, was der “Oh-Mein-Gott-Moment” im Leben eines schwer arbeitenden, verantwortungsbewussten und ehrlichen Menschen bedeutet, der hart dafür gearbeitet hat, seine Familie zu ernähren und für seine Rente zu sparen. Im nächsten Augenblick droht ihm Gefängnis (“Citizenship Taxation“). Der “Oh-Mein-Gott-Moment” ist eine Art Krise, die oft folgendes beinhaltet:

– persönliche Orientierungslosigkeit. Das darf doch nicht wahr sein. Bin ich ein Verbrecher? Wie konnte ich das nicht wissen? Habe ich etwas falsch gemacht? Was wird mit mir passieren?

– den Versuch, das Problem als Steuerproblem einzuordnen.

Anschließend versuchen Sie, einen für SIE sinnvollen Vorgehensplan zu erstellen. Dieser wird TEILWEISE auf Ihren finanziellen Umständen beruhen und HAUPTSÄCHLICH darauf, wie Sie Ihr Leben weiterleben können. Allgemeine Ratschläge sind leider sinnlos, denn Menschen sind verschieden.

Es gibt keine Lösung, mit der Sie 100% glücklich werden.

Sie suchen nach einer Lösung, mit der Sie leben können. Es gibt keine Lösung, mit der Sie glücklich werden. Schließlich sind sie einer extrem ungerechten Behandlung ausgesetzt, die auf der „unveränderlichen Tatsache des Geburtsorts“ beruht. Darum sollten Sie lieber versuchen, den Schaden zu minimieren. Ihre Entscheidung erfolgt auf emotionaler Basis – Angst auf der einen Seite und Wut auf der anderen

Ihnen drohen Steuerzahlungen und Geldstrafen. Sie werden wie ein Krimineller behandelt. Sie fühlen sich durch eine Regierung verraten, von der Sie dachten, dass sie Sie unterstützt (USA). Sie fühlen sich von Ihrer heimischen Regierung verraten (weil sie ein FATCA-Abkommen mit den USA unterzeichnet hat). In einigen Fällen werden Sie eine Identitätskrise durchlaufen, weil sie nicht davon ausgingen, US-Bürger zu sein. (Machen Sie keinen Hehl daraus. Viele der Betroffenen halten sich selbst NICHT für US-Bürger).

Gut, das alles ist schlimm. Wirklich. Aber die Realität ist, dass Ihr „Nonkonformitätsproblem“ auf schlichter Ignoranz basiert. Mehr nicht. Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass „Steuerprobleme“ lösbar sind (für die meisten Menschen sogar recht einfach). Es gibt (vermutlich) Millionen von Menschen, die außerhalb der USA leben und keine US-Steuererklärung abgegeben haben. Das größere Problem ist, dass Sie unter der „Rechtsprechung eines fremden Landes“ leben. Dieses Problem ist nicht so leicht zu lösen.

„Das ist ungerecht, das ist unmenschlich! Man sucht sich doch nicht aus, wo man geboren wird!“ Angst und Wut, die zwei häufigsten Gefühle, die Sie erleben werden:
1. lähmende Angst auf der einen Seite des Spektrums und
2. lähmende Wut auf der anderen Seite.

Allerdings können Sie nicht mit extremer Angst oder Wut leben. Darum müssen Sie eine Lösung finden, um irgendwo in der Mitte zu bleiben. Ein kleines bisschen Angst und ein kleines bisschen Wut, und schon sind Sie auf dem Weg zu einer vernünftigen Lösung.

 

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John Richardson ist ein in Toronto niedergelassener Anwalt mit einem umfassenden Verständnis des rechtlichen, steuerlichen, Vermögens- und Investmentklimas in Kanada. Er hat ebenfalls detailliertes Wissen über Verpflichtungen von US-Bürgern im Ausland. Er bietet “Staatsangehörigkeitsberatung” für US-Bürger im Ausland an. Zitat: “Staatsangehörigkeitsberatung ist eine Form der Lebensberatung.”

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